<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-3104131697515736950</id><updated>2011-10-17T11:34:43.985+02:00</updated><title type='text'>Artus</title><subtitle type='html'></subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://king-artus.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3104131697515736950/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://king-artus.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Fern</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='29' src='http://4.bp.blogspot.com/-x8tvWnwguXA/TeEwfYkrx5I/AAAAAAAAB-4/93oW1vAwf00/s220/Fern.jpg'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>12</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3104131697515736950.post-4186550979186531811</id><published>2007-08-20T12:31:00.001+02:00</published><updated>2009-03-30T23:35:25.938+02:00</updated><title type='text'>King Arthur</title><content type='html'>&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_664KD-2Vm1E/RsluKez8NBI/AAAAAAAAALw/GIWbZxRud3M/s1600-h/Artus3.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://1.bp.blogspot.com/_664KD-2Vm1E/RsluKez8NBI/AAAAAAAAALw/GIWbZxRud3M/s320/Artus3.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5100729179322463250" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;König Arthur gilt als der mythische König schlechthin, der noch heute die Phantasien belebt und sowohl in der Literatur als auch im Film die Reise um die ganze Welt gemacht hat.&lt;br /&gt;Bei King Arthur geht es um den sagenhaften britannischen König, der um 500 gegen die eindringenden Angeln und Sachsen gekämpft haben soll und als Synonym steht für „das goldene Zeitalter Britanniens„.&lt;br /&gt;Die Geschichten um König Artus und seine Tafelrunde haben wahrscheinlich auch einen historischen Kern, zu dem es aber sehr unterschiedliche und nicht zweifelsfrei nachzuweisende oder auszuschließende Deutungsansätze gibt.&lt;span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3104131697515736950-4186550979186531811?l=king-artus.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://king-artus.blogspot.com/feeds/4186550979186531811/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3104131697515736950&amp;postID=4186550979186531811&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3104131697515736950/posts/default/4186550979186531811'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3104131697515736950/posts/default/4186550979186531811'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://king-artus.blogspot.com/2007/08/king-arthur.html' title='King Arthur'/><author><name>Fern</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='29' src='http://4.bp.blogspot.com/-x8tvWnwguXA/TeEwfYkrx5I/AAAAAAAAB-4/93oW1vAwf00/s220/Fern.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_664KD-2Vm1E/RsluKez8NBI/AAAAAAAAALw/GIWbZxRud3M/s72-c/Artus3.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3104131697515736950.post-356917581205036141</id><published>2007-08-20T11:47:00.001+02:00</published><updated>2009-03-30T23:27:40.232+02:00</updated><title type='text'>5. Der Nachfolger</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Arthur ritt gen Norden, wo die Pikten sich anschickten ins Land der Kymrys einzufallen, zu plündern und zu morden. Es wurde in mancher Hinsicht eine&lt;br /&gt;entscheidende Schlacht. Zusammen mit dem Schlachtenführer Howel vernichteten sie die Pikten, die völlig verstört und ohnmächtig angesichts der Uebermacht fast gänzlich aufgerieben wurden. An den sechzig Seen mit den sechzig Felsen belagerten sie die übrigen Pikten und hungerten sie aus. Als jene sich ergaben - ausgehungert, abgemagert und krank - erinnerte sich Arthur des jungen Bardens Worte und hatte plötzlich Mitleid mit die Pikten. Er gab ihnen die Freiheit und versprach ihnen im Falle der Not gegen die Lleogriens beizustehen und mit ihnen gegen den Feind zu kämpfen.Die Besiegten nahmen sein Angebot mit Freunde an und sogleich ging die Kunde durch das ganze Land, daß es zum ersten Mal in der britannischen Geschichte einem Kriegsherrn gelungen war, den Pikten Einhalt zu gebieten.&lt;br /&gt;Die Kunde erreichte auch Emrys Gwledig, der - gealtert und des Kämpfens müde - den jungen Arthur zu sich berief. Arthur kam und zollte seinem König den nötigen Respekt. Am Emrys Seite stand ein Unbekannter, der Arthur aufforderte, seinem König gut zuzuhören.&lt;br /&gt;Die Skoten hatten sich im Norden mit den Lloegriens verbündet und planten das Land der Kymrys zu überfallen. Emrys schlug alsdann Arthur als seinen Nachfolger vor, der unter der Beratung Myrddins die Kymrys in die Schlacht führen sollte. Da trat ein riesiger Krieger aus der Menge hervor. Es war Yrien, ein mächtiger Clanchef und er widersetzte sich Emrys Wahl, indem er sich als würdiger anbot als Arthur. Das war gleichzeitig eine Herausforderung zum Zweikampf, bis einer der Gegner tot zu Boden ging und den Sieger als Emrys Nachfolger bestimmte. Ein erbitterter und gnadenlos geführter Kampf entschied zu Arthurs Gunsten. Die Entscheidung war für den jungen Arthus gefallen und umso unstrittiger, da Yrien als einer der besten Kämpfer aller Zeiten gegolten und somit durch seine Niederlage Arthurs Stellung nur noch gefestigt hatte.&lt;br /&gt;Arthur bekam keine Zeit sich auf seinen Lorbeeren auszuruhen, da der Feind sich anschickte den Gwyned zu erobern und dadurch die Kymrys von ihren&lt;br /&gt;Alliierten den Kernyws zu trennen. Das würde gleichsam das Ende beider Völker bedeuten.&lt;br /&gt;An diesem Abend begegneten Arthur Myrddin zum ersten Mal bei vollem Bewußtsein und es war Myrddin, der am nächsten Morgen mit flammenden Worten die Kymrys in den Kampf schickte. Es war keine Schlacht, es war ein blutiges und erbarmungsloses Gemetzel. Alle kämpften ausnahmslos wie Furien, aber der junge Arthur übertraf alle. Er zog nicht allein in den Kampf, für ihn kämpften auch seine weisse Stute Llamrei, sein Messer Karnvenhan, seine Lanze Rongomynyat, sein Schild Wyneb Gwrthucher, sein geflochetenes Kettenhemd Gwenn und sein Schwert Kaletvwlch. Es heißt, daß an diesem Tag er allein mehr als 960 Männer im Kampf tötete. Als die Sonne am Abend unterging, fiel ihr Schein auf ein Desaster ohnegleichen.&lt;br /&gt;Tausende von Toten, hunderte von zerstückelten Leibern und alle in einem Bad aus Blut. Arthur ritt bergan zu Emrys um ihm den Sieg mitzuteilen, als aus dem Tal von seinen Mitstreitern plötzlich wie aus einem Mund ein anhaltendes Sieges- und Ehrungsgeschrei zu ihm heraufdrang. "Amherawdyr", der Kayser, Herrscher über alle Könige und Clans, der Versammler aller Kymrys und Kernyws - der Mann, von dem das britannische Volk so lange geträumt, den sie solange erbeten hatten: Arthur.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tod des Königs&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Emrys kehrte auf seine Burg zurück, wo er kurz darauf starb. Zuvor jedoch hatte er Arthur und Myrddin zu sich gebeten und insbesondere Arthur das Versprechen abgenommen, so wie er selbst, solle auch Arthur fürderhin Myrddin als Freund und Berater annehmen. Arthur willige frohen Herzens ein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tags drauf wurde Emrys Totenfeier zelebriert. Er wurde im Fluß unweit Kaerillon gebadet. Am Abend brachte man ihn zu dem riesigen Scheiterhaufen, in voller Kriegsrüstung, mit den Gegenständen die er geliebt hatte, seinem Hund, seinem Pferd und seinem Stier, den er regelrecht vergöttert hatte. Myrddin erging sich in Lamentierungen und alle Anwesenden stimmten ein. Dann begannen die Zweikämpfe jener Krieger, die ihrem König in den Tod folgen wollten, wenn sie unter den Hieben des strärkeren Gegners fielen.&lt;br /&gt;Es war Taliesin, der anschliessend die Grösse und die Glorie des verstorbenen Königs besang. Nach dem Abschluss der Totenfeier beteiligten sich alle Anwesenden an der Bedeckung des noch glimmenden Schieterhaufens mit Steinen und errichteten dadurch ein Denkmal für einen grossen Schlachtenführer.&lt;br /&gt;Der König ist tot. es lebe der König.&lt;span style="font-size:+0;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3104131697515736950-356917581205036141?l=king-artus.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://king-artus.blogspot.com/feeds/356917581205036141/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3104131697515736950&amp;postID=356917581205036141&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3104131697515736950/posts/default/356917581205036141'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3104131697515736950/posts/default/356917581205036141'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://king-artus.blogspot.com/2007/08/der-nachfolger.html' title='5. Der Nachfolger'/><author><name>Fern</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='29' src='http://4.bp.blogspot.com/-x8tvWnwguXA/TeEwfYkrx5I/AAAAAAAAB-4/93oW1vAwf00/s220/Fern.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3104131697515736950.post-1611863827601531769</id><published>2007-08-20T11:28:00.000+02:00</published><updated>2007-08-20T12:21:29.896+02:00</updated><title type='text'>4. Myrddyn</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Schon am darauffolgenden Tag zog Arthur wieder mit seiner mittlerweile mehrere hundert Mann zählenden Horde in den Kampf gegen die Lloegriens. Jene hatten massenweise Nachschub an Kriegern an Land gesetzt und begannen damit das Land der Kymrys zu erobern und ihre Macht zu implantieren. &lt;br /&gt;Wärend mehr als drei Frühlingen zog Arthur wie ein tobender Wirbelsturm über die Angeln und Sachsen her; im Morgengrauen, am Abend, am hellchten Tag und in dunkler mondloser Nacht - zu jeder Jahreszeit und bei jedem Wetter. Wärend diesen Schlachten bewährte sich sein Bruder Kei als einer der Tapfersten und als treuer Freund. Wer von seinem Schwert getroffen ward, wurde nie mehr gesund. Bedwyn kämpfte mit seiner Lanze, die beim Eindringen eine Wunde schlug und beim Herausziehen neun weitere. &lt;br /&gt;Bei einer dieser Schlachten wurde Arthur von einem Lloegrienführer im Gesicht verletzt. Am Abend nach dem Kampf pflegte ihn Hygwydd, freilich ohne Garantie, ob er überleben würde. Als sich die Nacht und mit ihr eine grosse Traurigkeit über das Lager senkte, tauchte aus dem nahen Wald ein langhaariger Mann in Begleitung eines Wolfes auf und trat unbemerkt von den Anwesenden an Arthurs Lager. Er legte seine Hand auf das gesunde Auge und murmelte:&lt;br /&gt;"Dass dieses Auge für zwei sehe, denn das andere wird blind bleiben". &lt;br /&gt;Myrddin entfernte sich so unbemerkt wie er gekommen war und liess einen genesenen Arthur zurück, der nicht wissen sollte, wer ihn geheilt hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Arthurs Ruf liess die Krieger zu ihm kommen, zu hunderten um gegen den allgegenwärtigen Feind anzugehen, aber auch um Ruhm und Reichtum zu erlangen. Als da waren Gwrhyr Gwalstawt Ietthoedd, der Uebersetzer Arthurs - Klust mit sehr feinen Ohren, der, beerdigte man ihn, eine Ameise krabbeln hörte&lt;br /&gt;- Gwadyn Odyeith, der beim Gehen über harten Boden unter seinen Füssen Funken erzeugte und u.v.a. Gwadyn Ossol, dick und so schwer, dass er unter seinem Gewicht Berge in Täler verwandelte - Gwevyl , der mit seiner Unterlippe sein ganzes Gesicht bedecken konnte - Osla Gyllellvawr mit dem magischen Messer, das, tauchte man es in einen Fluss oder einen See, sich zu einer Brücke verlängerte, über die Arthurs Armee trockenen Fusses zum anderen Ufer überwechseln konnte - Sugun mit dem aussergewöhnlichen Durst, der einen Fluss austrinken konnte - Sol, der einen ganzen Tag lang auf einem Bein stehen konnte - Eirinwych Amheibyn, ein würdiger Ersatzmann für Hygwydd - Gereint, Sohn des Erbin - Gwynn ap Nudd, ein gefürchteter Krieger sowie Gweir, Madawc und viele andere.&lt;br /&gt;Als Arthur eines Tages - wie er es immer vor einer Schlacht tat - das Schlachtfeld inspizierte, trat ein bildhübscher junger Barde an ihn heran, der sein Leben damit verdiente, aus alten Zeiten vorzutragen. Er bot sich an Arthur die Legende von Bran zu erzählen. Als er mit seinem Vortrag am Ende war, fragte Arthur, welche Lehre er daraus zu ziehen habe. Der junge Barde meinte, es stünde ihn nicht zu, darauf zu antworten. Arthur, dem der Vortrag gut gefallen hatte, schenkte dem Barden einen Ring. Dieser lehnte das Geschenk jedoch ab:&lt;br /&gt;"Wenn du mich belohnen willst, dann denke über Bran nach und über seine Überlegungen und Handlungen, wie er manchmal im richtigen Augenblick seinen Zorn verstummen und seine Mordlust eindämmen konnte, zugunsten des Friedens und der Gnade".Darauf verschwand er in der Nacht und überliess Arthur seinen Gedanken.&lt;span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://king-artus.blogspot.com/2007/08/der-nachfolger.html"&gt;&lt;em&gt;(Weiterlesen: Der Nachfolger)&lt;/em&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3104131697515736950-1611863827601531769?l=king-artus.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://king-artus.blogspot.com/feeds/1611863827601531769/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3104131697515736950&amp;postID=1611863827601531769&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3104131697515736950/posts/default/1611863827601531769'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3104131697515736950/posts/default/1611863827601531769'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://king-artus.blogspot.com/2007/08/myrddyn.html' title='4. Myrddyn'/><author><name>Fern</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='29' src='http://4.bp.blogspot.com/-x8tvWnwguXA/TeEwfYkrx5I/AAAAAAAAB-4/93oW1vAwf00/s220/Fern.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3104131697515736950.post-9064443843381997423</id><published>2007-08-20T11:26:00.001+02:00</published><updated>2009-03-30T23:34:22.399+02:00</updated><title type='text'>3. Das magische Schwert</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Eines Tages, als sich Arthurs Mannen in einem Grenzdorf ausruhten, nahm er nicht an dem Gelage teil, sondern entfernte sich von seinen Leuten. Kei trat zu ihm und fragte, was der Grund seines ungewohnten Verhaltens sei. An diesem Abend gebar Arthurs Wille der grösste König zu werden, der jemals auf dieser Erde geschritten ist. Der Gäle Lllenleawc berichtete ihm von der Insel Mam Cymry, in deren Nähe die viel kleinere Insel Kaer Sidi sich befände, wo vom dortigen Herrscher ein magischer Kessel aufbewahrt würde. Wie besessen machte sich Arthur noch dieselbe Nacht mit einer Handvoll Männer auf den Weg. Sie überquerten das Wasser im Sturm, so daß dem erdgebundenen Arthur auch das letzte Quentchen gute Laune vermiest war, als sie endlich auf Kaer Sidi ankamen.&lt;br /&gt;Dort in einem Turm Herrschte Diwrnach, der seinen Gästen mit einem sorgenvollen Lächeln Essen und Lager anbot. Vor dem Festgelage zu Ehren der Gäste wurde Arthur der Hausherrin vorgestellt: Modron, die vertragliche Konkubine des Herrschers, die jeden einzelnen der Gäste mit Namen kannte. Diwrnach besass zwei magische Gegenstände, die in seiner Familie jeweils vom Vater zum ältesten Sohn übergegangen waren: einen magischen Kessel, der nie leer wurde und ein blitzendes Schwert mit einer derart scharfen Schneide, daß kein Mensch seiner würdig sei.&lt;br /&gt;Eine alte Tradition verlangte, daß dem Gast ein Geschenk gemacht würde und Diwrnach war willens diese Tradition nicht zu brechen:&lt;br /&gt;"Arthur, du kannst alles von mir verlangen, ausser meiner Burg, meiner Lebensgefährtin Modron und meiner Freiheit".&lt;br /&gt;Arthur, besessen von seiner Idee, wählte den magischen Kessel. Einen solchen Affront konnte der Herrscher von Kaer Sidi nicht hinnehmen und es kam zu dem unvermeidlichen Kampf, bei dem allerdings Arthur und seine Mannen unterlagen und gefesselt ins Verließ abgeführt wurden.Ihre Gefangenschaft sollte allerdings nicht lange währen, denn Modron kam um sie zu befreien und hielt Arthur ein in dicken Stoff eingewickeltes Schwert hin. Als er das Schwert aus seiner Scheide zog, entflammte es in hellem Licht.&lt;br /&gt;"Ich wusste es", rief Modron, "es wurde mir heute Nacht im Traum geweissagt, daß du für dieses Schwert gemacht seiest. Es ist aus allerbestem Stahl und hat seine Scheide schon seit Jahrhunderten nicht mehr verlassen".&lt;br /&gt;Modron verlangte als Gegenleistung, daß Arthur ihren Sohn Mabon aus erster Ehe - der irgendwo in Britannien in Gefangenschaft war - befreien sollte. Ihr Lebensgefährte würde dies nicht tun, da ihn alles, was nicht seins sei, nicht im Geringsten interessiere.&lt;br /&gt;Die kleine Truppe verliess Kaer Sidi bei Nacht und Nebel, nachdem Llenlleawc dem König im Schlaf die Gurgel durchgeschnitten hatte. Hygwydd stemmte den Kessel hoch, lud ihn sich auf den Rücken und brachte ihn zum Boot. Zuhause zurück, zeigte Arthur seinen Leuten Kaletvwlch, das magische Schwert und sie aßen aus dem magischen Kessel. Der Besitz des Schwertes steigerte Arthurs Ruhm und sein Ansehen gegenüber seinen Gefährten. So wie es die Tradiotion verlangte, begann der Disput um das beste Stück Fleisch aus dem Kessel, das nur dem Krieger zustand, der sich der grössten Heldentaten rühmen konnte. Als die Auseinandersetzungen begannen, mischte sich Arthur ein :&lt;br /&gt;"Ab heute wird kein Krieger mehr sein Blut vergiessen um das beste Stück zu erhalten. Ab heute gibt es an meiner Rechten einen Platz für den, der des besten Stückes würdig ist. Er muss aber besser sein als alle hier Anwesenden zusammen. Und solange dieser Mann sich nicht vorgestellt hat, bleibt der Platz leer".&lt;span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://king-artus.blogspot.com/2007/08/myrddyn.html"&gt;&lt;em&gt;(weiterlesen: Myrddyn)&lt;/em&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3104131697515736950-9064443843381997423?l=king-artus.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://king-artus.blogspot.com/feeds/9064443843381997423/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3104131697515736950&amp;postID=9064443843381997423&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3104131697515736950/posts/default/9064443843381997423'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3104131697515736950/posts/default/9064443843381997423'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://king-artus.blogspot.com/2007/08/das-magische-schwert.html' title='3. Das magische Schwert'/><author><name>Fern</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='29' src='http://4.bp.blogspot.com/-x8tvWnwguXA/TeEwfYkrx5I/AAAAAAAAB-4/93oW1vAwf00/s220/Fern.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3104131697515736950.post-6773229984364841642</id><published>2007-08-20T11:23:00.001+02:00</published><updated>2009-03-30T23:34:13.166+02:00</updated><title type='text'>2. Der Krieger</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Kynyr wusste, dass er seine beiden ältesten Söhne Kei und Arthur nicht länger davon abhalten konnte, den Clan zu verlassen und in der Weite des Landes ihre ersten Erfahrungen zu holen. Schweren Herzens liess er sie gehen. Ungestüm und unerfahren zogen sie durch das Land der Kymry, begegneten Kriegern und Horden und sie wünschten sich nichts sehnlicher, als auch zu diesen Kriegern zu gehören. Eines Abends am Lagerfeuer - Kei war Holz einsammeln - tauchte aus dem Dunkel ein Fremder auf und überrumpelte den jungen Arthur. Als Kei zu Hilfe eilte, musste auch dieser Federn lassen, so dass der nächtliche Fremde lachend Einhalt gebot und sich vorstellte:&lt;br /&gt;"Mein Name ist Bedwyr und ich kann mich nur schwer zurückhalten, mich mit jedem, der mir über den Weg läuft, zu messen".&lt;br /&gt;Sie teilten sich das Feuer und die Speisen und Bedwyr wurde der erste Gefolgsmann Arthurs, zu dem sich im Laufe der Zeit noch berühmte, aber auch berüchtigte Namen gesellen sollten.&lt;br /&gt;Die drei Gefährten waren zu Fuß unterwegs, hatten aber nicht die Mittel sich Pferde zu kaufen. Also beschlossen sie, sich welche zu stehlen. Das Dorf vor ihnen lag friedlich und ebenso freidlich grasten die Pferde der Bewohner. Im Langhaus des Clanchefs war hoher Besuch. Myrddin war auf der Rundreise durchs Land und an diesem Abend zu Gast. Während der Gast Neuigkeiten verbreitete, näherten sich die drei Pferdediebe der Koppel, als ein dichter Nebel plötzlich aus heiterem Nachhimmel alles in einen fast undurchsichtigen Schleier hüllte. Selbst im Langhaus war der Nebel nicht unbemerkt geblieben und der Clanchef wunderte sich, daß zu dieser Jahreszeit ein so dichter Nebel überhaupt möglich war. Sein diesbezügliche Frage an Myrddin entlockte diesem nur ein kleines Lächeln.&lt;br /&gt;"Dieses bischen Nebel wird mich nicht abhalten, heute Nacht noch weiter zu ziehen. Ich habe noch einen langen Weg vor mir".&lt;br /&gt;Er verliess seinem Gastgeber und verschwand im Nebel. Aus sicherer Entfernung, den Wolf an seiner Seite, beobachtete er die Pferdediebe, als sie unbemerkt davongallopierten:&lt;br /&gt;"Bis sehr bald Arthur".&lt;br /&gt;Er machte sich auf den Weg zu Kynyr, den er schon lange nicht mehr besucht hatte. Dort konnte er den besorgten Vater hinsichtlich seiner beiden Söhne &lt;br /&gt;beruhigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Hordenführer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kei und Arthur indes hatten sich einer Horde angeschlossen, deren Chef sich mit Ueberfällen auf Dörfer der Lloegreins entlang der walisischen Grenze einen Namen gemacht hatte. Während einem der zahlreichen Ueberfälle kam der Hordenführer in einem Zweikampf ums Leben, derweil Arthur kämpfte wie ein Berserker und trotz einer stark blutenden Kopfverletzung die Gegner Mann um Mann dezimierte. Die Schlacht wurde gewonnen und Arthur jubelnd als Held der Stunde gefeiert. Als ihm - wie es die Tradition verlangte - der letzte der Krieger, der aus der Schlacht zurückkam, seinen Kopf bot, verneinte Arthur und betonte, daß in Zukunft jeder Mann wichtig sei. Ein erneutes Jubelgeschrei bestätigte ihn als neuen Hordenführer, an seiner Seite Kei und Bedwyr. Es folgten viele Ueberfälle und reiche Beute, die er entweder in kymrischen Dörfern oder zu gleichen Teilen unter seinen Männern verteilte. &lt;br /&gt;Sein Ruf als gefährlicher und erbarmungsloser Krieger eilte ihn voraus, ebenso wie sein Ruf als gewiefter und gerechter Hordenführer, so daß sich aus allen Ecken des Landes Männer mit Namen auf den Weg machten, zu ihm zu stoßen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seine Horde wuchs langsam zu einer kleinen Armee, der fortan Gwyawn Llygat Cath, genannt das Katzenauge als Späher vorausritt. An Arthurs Seite ritt der alte Kynddelic Kyvarwydd als Führer, der alle Wege hinein und hinaus kannte. Da war Morvran, Sohn der Keridwen und des Tegid Voel, der das Abenteuer suchte und ohnegleichen hässlich war. Nebem ihm ritt ein junger Gäle namens Llenlleawc. Dahainter kam Henbeddestyr, der alte Fussgänger, der imstande war so schnell zu laufen, wie ein Pferd galloppieren konnte. Neben diesem ritt Glewunyt Gavaelvawr auf einer sehr soliden Montur, ein mächtiger Mann mit Armen wie Oberbeine und Beinen wie Baumstämme. Neben ihm ritt der stolze und am ganzen Körper tätowierte Annwas Edeinawc zusammen mit Hueil, Sohn des Kaw de Prydyn, der derzeit in Cwm Cawynyd regierte und dessen Sohn sich die Sporen für seine Nachfolge verdienen wollte. Weiter folgten Bedwni, Arthurs Berater - Drem mit dem alles durchdringenden Auge - die beiden Brüder Hir Atrwm und Hir Erwm, die sich immer durch einen gesegneten Appetit auszeichneten. Menw, Sohn des Teirgwaedd, der von seinem Vater länsgt verlorene Fähigkeiten geerbt hatte. Der leichtfüssige Sgity Ysgawndroet, unter dessen Füssen nie ein Grashalm knickte. Theiti Hen mit seinem gefürchteten Messer ohne Griff. Sie alle folgten Arthur bedingungslos. Sie liebten ihn und wären für ihn in den Tod gegangen. Sie waren keine arme Truppe, sondern reich gekleidet und hervorragend bewaffnet. Sie assen über ihren Hunger und manchmal tranken sie auch über ihren Durst. &lt;br /&gt;Arthrus Truppe lernte die Lloegriens das Fürchten, so sehr, dass ihnen ihr Ruf manchmal genügte um ein Dorf ohne Gemetzel übernehmen zu können. Um die wachsende Horde zu verpflegen und die Mobilität zu gewährleisten, richtete Arthus Stützpunkte und Verpflegungsstationen ein. Sein Name war schon weit über die Grenzen hinaus bekannt, als Myrddin eines Tages mit Emrys Gwledig zusammentraf. Emrys Neugier galt natürlich Arthur und Myrddin konnte ihm bestätigen, daß von den Taten Arthurs nichts erfunden und gelogen war. &lt;br /&gt;Emrys, obwohl in zweiter Ehe, hatte noch immer keinen Nachfolger und so holte er Myrddins Meinung ein, ob dieser junge Heissporn Arthur dereinst vielleicht ein würdiger Nachfolger werden könnte.&lt;br /&gt;"Deine Nachfolge, Emrys steht noch nicht in Frage. Arthur ist noch ein junger Bär, aber du bist noch immer der alte Bär".&lt;span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://king-artus.blogspot.com/2007/08/das-magische-schwert.html"&gt;(weiterlesen: Das magische Schwert)&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3104131697515736950-6773229984364841642?l=king-artus.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://king-artus.blogspot.com/feeds/6773229984364841642/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3104131697515736950&amp;postID=6773229984364841642&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3104131697515736950/posts/default/6773229984364841642'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3104131697515736950/posts/default/6773229984364841642'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://king-artus.blogspot.com/2007/08/der-krieger.html' title='2. Der Krieger'/><author><name>Fern</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='29' src='http://4.bp.blogspot.com/-x8tvWnwguXA/TeEwfYkrx5I/AAAAAAAAB-4/93oW1vAwf00/s220/Fern.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3104131697515736950.post-2948441351553480281</id><published>2007-08-20T11:19:00.001+02:00</published><updated>2009-03-30T23:34:04.366+02:00</updated><title type='text'>1. Key und Arthur</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Frühling. Zwei Männer waren in Eile, sie durchquerten mit grossen Schritten die weite Ebene, denn der Abend nahte und sie suchten ein Quartier für die Nacht. Myrddin und Taliesin hatten wegen der Genesungszeit Myrddins einige Jahre den Kontakt zum Volk verloren. Die Vision des Myrddin über die Geburt eines britannischen Königs hatte sie nunmehr zur Eile angetrieben. Das Schiksal Britanniens stand auf dem Spiel.&lt;br /&gt;Unterwegs stürmten die Neuigkeiten regelrecht auf sie ein. Vieles war geschehen und nur wenig Gutes war hervorzuheben gewesen. Trotz der mutigen und unerbittlichen Kämpfe König Emrys und seiner Krieger war es ihnen nicht gelungen die Lloegriens zurückzudrängen. Sie waren zahlreich gekommen und hatten sich im Westen des Landes schon einige Stützpunkte eingerichtet. Britannien war inzwischen in drei Teile aufgeteilt, das Land Kymry, das Pikt- und Skotenland und jener grosse Teil den man allgemein als das Koenigreich Lloegr bezeichnete.Myrddin machte sich schwere Vorwürfe und schrieb sich die Schuld an dieser Lage zu, da er während mehreren Jahren nicht auf dem Plan des Geschehens gewirkt hatte. Sein Freund Taliesin jedoch munterte ihn wieder auf und so zogen sie eiligen Schrittes gen Kaerllion an der Wysg , der Burg von Emrys Gwledig.&lt;br /&gt;An diesem Frühlingsabend näherten sie sich einem befestigten Dorf, das von Kynyr Keinvarvawk geführt wurde. Kynyr war ein guter und gerechter Clanchef in den besten Mannesjahren. Seine Zeit widmete er seiner Gattin und seinen fünf Kindern und dem Kämpfen und der Jagd an der Seite seines Königs Emrys. Zwei seiner fünf Kinder - Kei und Gwyar - waren seine eigenen, während die drei anderen unter seine Obhut und seine Erziehung gestellt worden waren. Diese drei Kinder waren einige Jahre zuvor in Kelly Wic zur Welt gekommen und nachdem ihre Eltern in einer verheerenden Schlacht mit den Lloegriens ums Leben gekommen waren, hatte man sie entsprechend der Tradition in seine Familie integriert, damit sie wohlbehütet seien und eine gute Erziehung genössen. Kynyr liebte sie wie seine eigenen Kinder und machte zwischen allen keinen Unterschied. So wuchsen Arthur, Morgwen und Ana in einer denkbar guten Familie auf.&lt;br /&gt;Kei war der Aelteste und ein sehr lebendiger, sprunghafter und verspielter Junge, während Gwyar, der Jüngste eher ruhig und zurückgezogen war. Von den derei anderen Kindern war Arthur der älteste und schon in jungen Jahren ein äusserst wilder und rauflustiger Junge. Morgwen, seine ältere Schwester war sehr zurückgezogen, fast schon geheimnisvoll und zog es vor allein zu sein. Ana die Jüngste war sehr aufgeschlossen, lachte gerne und spielte am liebsten mit den Jungen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kynyr war stolz auf seine Kinder und teilte dies auch Myrddin mit, als er ihn und Taliesin in seinem Dorf willkommen hiess. Nachdem die Kinder schlafen gegangen, waren unterhielten die drei Männer sich noch lange über die Lage Britanniens und die wachsende Gefahr der Lloegriens. Kynyr war neugierig und er beschloss die Fähigkeiten Myrddidns auf die Probe zu stellen. Er fragte, ob Myrddin ihm etwas über die Zukunft seines Sohnes Kei mitteilen könne.&lt;br /&gt;"Dein Sohn wird als Kei Hir der Lange in die Geschichte Britanniens eingehen. Keiner wird das Feuer und das Wasser besser ertragen als er".&lt;br /&gt;Kynyr war mehr als erfreut über diese Meinung aus dem Munde des Berufenen und insgeheim beruhigt und stolz schlug er vor, numehr schlafen zu gehen. &lt;br /&gt;Bevor Myrddin sich auch zurückzog, heftete sich sein Blick noch kurz auf die drei anderen Kinder und verweilten etwas länger und nachdenklich auf Arthur. Während Kynyr diese Blicke entgangen waren, hatte Taliesin sie jedoch bemerkt. Er entschloss sich allerdings aus Respekt seinem Freund gegenüber nicht weiter auf diese Beobachtung einzugehen. Insgeheim aber war er überzeugt, dass - hätte Kynyr den Myrddin auch nach den anderen Kindern befragt - dieser in Bezug auf Arthur eine besondere Ueberraschung erlebt hätte.&lt;br /&gt;Die Jahre zogen ins Land, ruhige und lehrreiche Jahre für die Kinder Kynyrs. Kei und Arthur entwickelten sich zu waffenkundigen und mutigen Jungkriegern, denen es unter der Haut juckte, endlich mit dem Koenig in die Schlachten gegen die verhassten Lleogriens ziehen zu können. Derweil sie keine Gelegenheit ausliessen sich in Waffen zu üben, entdeckten Ana und Gwyar ihre junge Liebe, die sie wohlweislich im Verborgenen auslebten. &lt;br /&gt;Ana gebar einen Sohn, den - da sie keine Schande auf ihren Vater kommen lassen wollten - sie der Obhut eines vorbeikommenden Kriegers übergaben.&lt;br /&gt;Weder die jungen Eltern noch der neue Ziehvater des Jungen konnten wissen, das dem Kind eine grosse Zukunft bevorstand.&lt;span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://king-artus.blogspot.com/2007/08/der-krieger.html"&gt;&lt;em&gt;(weiterlesen: Der Krieger)&lt;/em&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3104131697515736950-2948441351553480281?l=king-artus.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://king-artus.blogspot.com/feeds/2948441351553480281/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3104131697515736950&amp;postID=2948441351553480281&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3104131697515736950/posts/default/2948441351553480281'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3104131697515736950/posts/default/2948441351553480281'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://king-artus.blogspot.com/2007/08/amherawdyr-amerauder.html' title='1. Key und Arthur'/><author><name>Fern</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='29' src='http://4.bp.blogspot.com/-x8tvWnwguXA/TeEwfYkrx5I/AAAAAAAAB-4/93oW1vAwf00/s220/Fern.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3104131697515736950.post-2424461005635686219</id><published>2007-08-20T11:07:00.001+02:00</published><updated>2009-03-30T23:33:51.425+02:00</updated><title type='text'>Die gängige Artus-Legende</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Im späten 5. Jahrhundert bekamen die Bretonen (Festlandkelten) einen regen Zustrom von britischen Flüchtlingen, die sich vor der sächsischen Invasion in Sicherheit brachten. In den folgenden 5. Jahrhunderten entwickelte sich auf den Inseln sozusagen die Rohfassung der Artuslegende, die natürlich in der Bretagne nicht unbekannt blieb, ganz im Gegenteil. Um 1066 dann kamen die Bretonen mit den normannischen Eroberern nach Britannien und brachten ihre erweiterten Artusversionen mit, wodurch die britische Artusüberlieferung wieder belebt wurde, sich offenbar mit den festlandkeltischen Mythen vermischte und sich dann im späten 11. Jahrhundert zur Sagengestalt verdichtete. Geoffrey von Monmouth konnte bei der Verfassung seiner „Geschichte der Könige„ schon auf die weiterentwickelte Fassung der Artuslegende zurückgreifen. Er tat sein übriges, um die Geschichte aufzuwerten und setzte dem Artus einen Magier – Merlin – an die Seite.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der anglonormannische Dichter Wace schrieb infolge in altfranzösischer Sprache eine Reimchronik (Roman de Brut) über die „Geschichte„ Britanniens, die auf dem Werk des Geoffrey of Monmouth basiert und die Wace seinerseits wieder um einige fantasievolle Einlagen erweiterte. Wace war der „geniale„ Erfinder der „runden Tafel„, die er dem König von seiner Guinevere schenken ließ, um Rangstreitigkeiten unter den Rittern zu vermeiden. Wace zeichnet auch für die Entrückung Arthurs - nach dessen Verwundung in der Schlacht von Camlann - nach Avalon. Zumindest Letzteres hat er nicht gäntzlich erfunden, denn die Reisen in die Anderswelt waren ein fester Bestandteil der keltischen Mythologie, auch wenn dazu der Tod des entsprechenden Helden keine Voraussetzung war.&lt;br /&gt;Wace bezeichnete Arthur als den Sohn von Uther und Ygerna. Nach Wace wurde Arthur mit 15 König von Britannien und Wales. Er habe zahlreiche erfolgreiche Abwehrschlachten gegen die Sachsen und Eroberungskriege gegen Irland, Island, Norwegen und Gallien geführt, wo er den römischen Tribun Frollo besiegte und in Paris Hof hielt, Seine Frau Guinevere sei eine Tochter aus einer edlen römischen Familie gewesen. In der „Stadt der Legionen„ (Carlion) habe er einen Hoftag für ganz Europa abgehalten. Wegen seiner Verbrechen gegen das römische Imperium nach Rom zitiert, erschlug er auf dem Weg dorthin den Riesen vom Mont St. Michel und gewann die entscheidende Schlacht gegen die Römer bei Saussy.Während seinem Zug nach Rom habe er die Nachricht erhalten, daß sein Neffe Modred „geputscht„ und Herrschaft und Königin in seinen Besitz gebracht habe. Arthur sei zurückgekehrt und habe zwei siegreiche Schlachten gegen Mordred geführt, bei der dritten sei Mordred gefallen und Arthur wurde tödlich verwundet. Zur Genesung sei er auf die Insel Avalon gebracht worden. Über den Tode Arthurs will auch Wace nicht mehr sagen, als es der Zauberer Merlin getan hat: Er zweifle am Tode Arthurs.&lt;br /&gt;Damals war die Artuslegende schon weit hinaus über Britanniens Grenzen bekannt und ein beliebter Erzählstoff. Darüber hinaus wurde sie zunehmend mit weiteren Abenteuern erweitert, zu denen man u.a. in den Chroniken der Germanen Parallelen findet. Schlußendlich erschienen literarische Figuren wie Lanzelot im Reigen der Ritterrunde, die sich ihrerseits darauf spezialisiert hatte den heiligen Gral zu suchen. Bald war die Sage um König Artus nicht mehr nur ein verbrämter Lebensbericht eines (möglicherweise) realen Mannes, sondern eine meist chronologisch willkürlich geordnete Aneinanderreihung von Heldentaten, die den idealen König schlechthin, wie ihn sich viele Briten (und nicht nur sie) wünschten, darstellte: eine surreale Figur, die wie keine andere vor ihm und nach ihm das (allerdings fiktive) goldene Zeitalter Britanniens symbolisierte&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einige Versionen unterscheiden sich in ihrem Umgang mit „unanständigen„ Inhalten. Während in der vornehmen Fassung – die der Autor Tennyson bevorzugte - Artus das Kind Uthers und seiner Frau Ygerna ist, Mordred der Neffe Artus‘ und Lancelot Guinevere einfach nur im Sinne der Minne verehrt, besucht Uther in der „ordinären„ Fassung die Frau seines Kriegsgegners mit Hilfe von Merlins Künsten in dessen Gestalt, Lancelot und Guinevere begehen Ehebruch und Mordred (manchmal auch Lancelot) ist der Sohn Arthurs und seiner (Halb)Schwester Morgan le Fay.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach vielen Ausschmückungen sah die vollständige Gestalt der Sage etwa so aus: Von der Zeugung ging keine Rede mehr. Nach seiner Geburt wurde Artus als Baby von Merlin von seinen Eltern weggeholt und von Merlins Freund Antor zusammen mit dessen Sohn Kay erzogen. Artus hält sich für den Sohn Antors. In Roberts de Borons Merlin, später gefolgt von Thomas Malory, erhielt Artus den Thron, nachdem er ein Schwert aus einem Stein oder einem Amboss gezogen hatte.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.antiqua.lu//images//klein-113.png"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 120px;" src="http://www.antiqua.lu//images//klein-113.png" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;(T.Mallory-Manuskript)&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In diesem Bericht konnte diese Tat nur durch den „wahren König„ vollzogen werden, was ergo den bei Wortigern von Merlin vorausgesagten König und wahren Erben von Uther Pendragon bedeutete. &lt;br /&gt;Dieses Schwert war das berühmte Excalibur, dessen Identität später in der sogenannten Vulgate Merlin beschrieben wurde. In der Post-Vulgate Merlin‘s Continuation steht jedoch geschrieben, daß Excalibur von der Dame vom See komme und Artus es von einer jungfräulichen Zauberin kurz nach seinem Regierungsbeginn erhalten habe. Diese durch spätmittelalterliche Schriftsteller verfasste Geschichte von der Herrin vom See machte die Artuslegende noch konfuser. In dieser Post-Vulgata-Version konnte die Klinge durch jedes Material schneiden und seine Scheide machte den Träger unsichtbar, nach anderer Überlieferung unverwundbar, falls der Träger sich nicht von der Scheide trenne. &lt;br /&gt;Gegen den Rat Merlins, der Unglück prophezeite, heiratet Artus Guinevere, die Tochter des Königs eines Nachbarreiches. In den Versionen der Sage, die mit dem beginnenden 12. Jahrhundert populär wurden, ruft Artus die Ritter der Tafelrunde zusammen (Iwein, Erec, Bors, Lancelot, Gawain, Galahad und andere). An seinem Hof, der am häufigsten in Camelot gehalten wird, kann auch der Zauberer Merlin und Parzival gefunden werden. Diese Ritter kämpften an Artus Seite, beschäftigten sich dann aber zunehmend mit fabelhaften Suchen, wie zum Beispiel nach dem Heiligen Gral oder der Jagd auf das „Questentier„ Glatisant. Andere Geschichten aus der keltischen Welt wurden mit Artus assoziiert, wie die Sage von Tristan und Isolde. Merlin steht Artus bei all seinen Unternehmungen mit Rat und Magie zur Seite, bis er selbst von seiner Geliebten verwunschen und auf einer Insel in ein Glashaus verbannt wird &lt;em&gt;(Siehe Merlin). &lt;/em&gt;Nach Merlins Abgang werden fast keine Großtaten Köng Artus‘ mehr berichtet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Romanze zwischen Artus‘ Held Lancelot und der Königin Guinevere ist der zentrale Grund für den Zerfall der Arthurschen Welt. Guinevere soll wegen eines Ehebruchs mit Lanzelot (nach anderen Versionen, weil sie einem der Ritter angeblich einen vergifteten Apfel geschenkt hatte) auf dem Scheiterhaufen hingerichtet werden. Lancelot befreit sie und tötet dabei zwei Brüder Gawains, der zuvor ein guter Freund Lancelots war, nunmehr aber zu seinem schlimmsten Feund mutiert. Gawain schwört Rache. Obwohl Artus seine Frau Guinevere später sozusagen „benadigt„, verfolgt sein Heer auf Gawains Drängen hin den aus der Tafelrunde ausgeschiedenen Lanzelot. Gawain wird von Lanzelot in einem Zweikampf besiegt und verzeiht diesem seine Schuld, weil er ihn dennoch nicht tötet. Diese Krise um Artus ist jedoch noch nicht ausgestanden. Artus erhält Nachricht, daß Mordred (Merdraut) unter dem Vorwand, Artus sei tot, Guinevere zur Frau genommen hat und sich nun „König Britanniens„ nennt. Artus kehrt nach Hause zurück. Schließlich tötet er Mordred in der Schlacht von Camlann, wird aber auch selbst tödlich verwundet. Er bittet einen der letzten Ritter, die noch am Leben sind, sein Schwert - das er von der „Dame vom See„ erhalten hat - dieser zurückzugeben, was diesem aber erst im dritten Anlauf gelingt, nachdem er mehrmals versucht hat, Artus zu belügen und das Schwert selbst zu behalten. Schließlich wird Artus von Taliesin, Morgan le Fay und drei Priesterinnen der Andersweltinsel in einem Boot abgeholt und nach Avalon gebracht. Ob er dort stirbt oder überlebt, wird in den meisten Sagen nicht näher erklärt.&lt;br /&gt;Lange Zeit glaubten jedenfalls die Briten - und nicht nur sie - an eine Wiederkehr Arthurs.&lt;span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.antiqua.lu/images/mittel-176.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px;" src="http://www.antiqua.lu/images/mittel-176.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;(Artus Überfahrt nach Avalon)&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;*&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3104131697515736950-2424461005635686219?l=king-artus.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://king-artus.blogspot.com/feeds/2424461005635686219/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3104131697515736950&amp;postID=2424461005635686219&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3104131697515736950/posts/default/2424461005635686219'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3104131697515736950/posts/default/2424461005635686219'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://king-artus.blogspot.com/2007/08/im-spten-5.html' title='Die gängige Artus-Legende'/><author><name>Fern</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='29' src='http://4.bp.blogspot.com/-x8tvWnwguXA/TeEwfYkrx5I/AAAAAAAAB-4/93oW1vAwf00/s220/Fern.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3104131697515736950.post-5128459394669145337</id><published>2007-08-20T10:55:00.001+02:00</published><updated>2009-03-30T23:33:34.912+02:00</updated><title type='text'>Literarische Artus- u. Gralsromantik</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Um 900 schrieb Nennius seine „Historia Britannum„, ein oft zitiertes Werk, in das möglicherweise später noch Einschübe gemacht wurden, die nicht von Nennius selbst waren.&lt;br /&gt;1133 erstellte Geoffrey von Monmouth seine Historia Regum Britanniae und wenig später die Vita Merlini. Diese Werke wurden das, was man heute einen Bestsellers nennen würde. Im Mittelalter und auch noch viel später wurde sie als die Britannische Geschichte schlechthin bewertet. Wace leitete die französische Übersetzung, in die er auch Eigenes mit einfließen ließ. Chrétien de Troyes Werk sowie Wolfram Eschenbachs Niederschriften, nicht zu vergessen die Verse des Tennysson fußten zu einen guten Teil auf den literarischen Vorarbeiten des Geoffrey of Monmouth.&lt;br /&gt;Im Zuge der Entwicklung der ritterlichen und höfischen Literatur des Mittelalters wurden Monmouths Arbeiten, die selbst schon zum Teil nicht gegen des Autors Phantasie und Hang zum Schwadronieren gefeit waren, immer wieder übernommen und auseinandergenommen, die Einzelteile zu Romanen ausgeschmückt, in denen neue Helden in die Arthurische Kerbe schlugen und somit die Artuslegende zu einem schier unübersichtlichen Epos erweiterten – einer Verschmelzung von Historie, Pseudohistorie, Mythos, Sagen, Erfindungen und Irrtümern.&lt;br /&gt;Während viele Gelehrte glauben, dass Geoffrey of Monmouth die eigentliche Quelle der mittelalterlichen Bedeutung Artus‘ ist, argumentiert mindestens einer, Roger S. Loomis, daß viele der Sagen um Artus eigentlich aus bretonischen mündlichen Überlieferungen stammen, die über die königlichen und adligen Höfe Europas durch professionelle Geschichtenerzähler und Romanciers verbreitet wurden. &lt;br /&gt;In diesen Versionen, die mit dem beginnenden 12. Jahrhundert populär wurden, rief Artus die Ritter der Tafelrunde zusammen und gründete seinen Ritterorden. Die Suche nach dem heiligen Gral entwickelte sich von einer literarischen Erfindung zu einem handfesten Mythos, über den sich sogar etliche seriöse Forscher ernstlich Gedanken machten und der mit den, ebenso wie Arthus, legendenumwobenen Templern einen neuen Aufguß erlebte.&lt;br /&gt;Der Artusmythos breitete sich weit über den Kontinent aus. Ein Bild von Artus und seinen Rittern, die eine Festung angreifen, wurde zwischen 1099 und 1120 über dem nördlichen Durchgang der Kathedrale in Modena, Italien, in einen Archivolt gehauen. Ein Mosaikpflaster in der Kathedrale von Otranto nahe Bari, wurde 1165 mit der rätselhaften Beschreibung Arturus Rex erstellt, der ein Zepter hält und eine Ziege reitet. Händler des 15. Jahrhunderts bauten zu Artus‘ Ehren den Artushof in Danzig, Polen nach.&lt;span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;(Schluß)&lt;/em&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3104131697515736950-5128459394669145337?l=king-artus.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://king-artus.blogspot.com/feeds/5128459394669145337/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3104131697515736950&amp;postID=5128459394669145337&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3104131697515736950/posts/default/5128459394669145337'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3104131697515736950/posts/default/5128459394669145337'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://king-artus.blogspot.com/2007/08/literarische-artus-u-gralsromantik.html' title='Literarische Artus- u. Gralsromantik'/><author><name>Fern</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='29' src='http://4.bp.blogspot.com/-x8tvWnwguXA/TeEwfYkrx5I/AAAAAAAAB-4/93oW1vAwf00/s220/Fern.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3104131697515736950.post-8074079705988332499</id><published>2007-08-20T10:51:00.001+02:00</published><updated>2009-03-30T23:33:18.778+02:00</updated><title type='text'>Das Schwert ex saxo</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Die Sage vom „Schwert aus dem Stein„, das oft auch mit Excalibur gleichgesetzt wird (dem Schwert, mit dem Artus der Sage nach in seiner letzten Schlacht bei Camlann Mordred tötete) wird durch das Auftauchen des zweiten Schwerts von der Dame vom See zu einem literarischen Fetisch. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den Walisern nach besaß der Krieger Artus ein Schwert mit dem Namen Caledfwlch, das sprachlich mit dem irischen Caladbolg, einem irischen Heldenschwert (Caladbolg: Calad &gt; hart / bolg &gt; leuchtend/blitzend)  identisch scheint und dem irischen Helden Cuchullain diente. Jedenfalls wird Caladfwlch und Caladbolg sinngemäß übersetzt mit: "schneidet Stahl".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Caliburn soll eine ältere walisische Namensform des Schwertes sein, obwohl dies rein phonetisch kaum stimmig sein dürfte.  Viel eher kann man Geoffrey of Monmouth hier zitieren, denn bei ihm heißt Artus´ Schwert Caliburn, später erst Excalibur. Zudem soll er den Stahl Caliburn oder Excalibur erst von der Dame vom See erhalten haben, nachdem sein erster zerbrochen war.&lt;br /&gt;Aller Wahrscheinlichkeit nach ist die Sage von den Schwertern zum Teil auf einen Übersetzungsfehler zurückzuführen. Frühmittelalterliche Schreiber ließen oft Konsonanten aus, die stattdessen mit einem ´ (Akut) über den Buchstaben gekennzeichnet wurden. Darum geht man heute davon aus, daß dieses Schwert nicht aus einem Stein (ex Saxo) sondern von einem Sachsen (ex [de] Saxone) stammt.&lt;br /&gt;Für diese Variante spricht auch eine jütische Sage, nach der ein sächsischer Krieger das Wunderschwert des Schmieds Wieland, welches aus Sterneneisen geschmiedet war, an einen großen britischen König verloren haben soll, zusammen mit seinem Leben. Besagtes Schwert dürfte aus Meteoreisen bestanden haben, das von keltischen (auch germanischen ??) Druidenschmieden als wunderkräftiges – weil vom Himmel gefallenes – Metall betrachtet wurde. Ein solchermaßen nobler Stahl würde dem Träger eines Schwertes aus diesem Material besondere Kräfte verleihen, wenn nicht sogar unbesiegbar machen. &lt;br /&gt;Die Vorstellung von Excalibur als einem mittelalterlichen Kreuzfahrerschwert ist allein schon von der Epoche her gesehen falsch. Viel eher dürfte es sich dabei um den Schwerttyp gehandelt haben, den die römischen Legionäre nach Germanien und Britannien mitbrachten, den Gladius, ein Schwert mit zweischneidiger, ca. 55-60 cm langer Klinge, das sowohl als Hieb- wie auch als dolchartige Stichwaffe konzipiert und zu verwenden war. Dem steht entgegen, daß die Kelten zu einem bestimmten Moment wieder vom Gladius zu den Langschwertern gewechselt seien, so daß trotzdem die Möglichkeit besteht, daß Excalibur ebenso ein solches gewesen sein könnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Neues Licht auf Artus Schwert bringt eine Legende und ein Ritual der Sarmaten (Kataphraktoi &gt; Panzer(lamellen)reiter), die unter General Artorius Castus kämpften. Das Motiv des aus dem Stein gezogenen Schwerts als Gottesurteil zur Erlangung der Königswürde steht möglicherweise im Kontext zu diesen sarmatischen Lanzenreitern (Kataphrakte), die seit Kaiser Marc Aurel in römischen Diensten in Britannien standen. Sie und möglicherweise ihre Nachfahren zelebrierten ein Ritual, bei dem ein Schwert in den Boden gerammt wurde und dann feierlich und respektvoll von dem Krieger wieder herausgezogen wurde. Der Vergleich mit Artus Schwert ist bestechend.&lt;br /&gt;Daß Excalibur zur Dame vom See zurückgebracht werden mußte, ist möglicherweise auch keine Monmouthsche Erfindung, sondern lehnt sich an eine alte Kriegertradition an, nach der eines Kriegers Schwert sein persönliches Eigentum, gar ein Stück von ihm sei und weder vererbt noch verschenkt, sondern allenfalls gewonnen werden konnte. Die Tradition wollte, daß nach dem Tod des Kriegers sein Schwert in einem See oder einem Wasser versenkt wurde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Sarmaten ihrerseits nun hatten eine ähnliche Legende importiert, nach der eine Frau aus einem See einem Krieger ein magisches Schwert schenkt, das nach dem Tod des Krieges wieder zu ihr zurückkehren muß (vergl. obige Legende.) Hinzu kommt noch, daß ein Nebenstamm der Sarmaten - die Kalyben - einen weitreichend Ruf als hervorragende Waffen, bzw. Schwertschmiede hatten, was natürlich eine Assoziation mit "ey-calibur oder Caliburn" &gt; ex Kalyben gestattet. Ethymologisch wäre Excalibur(n) so zu deuten: vom lat. chalybus (Stahl) und eburnus (elfenbeinweiss) her, womit in der damaligen Zeit der beste Stahl der Antike von den  sarmatisch-kaukasischen Kalyben gemeint war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Daß die Kampfkunst der Sarmaten wie auch ihre Eigenarten auf die Bevölkerung abfärbten - immerhin blieben sie mehrere Jahrzehnte und einige blieben ganz - dürfte nicht von der Hand zu weisen sein. Deshalb wäre es auch vermessen zu behauapten, ihre Legenden, Bräuche und Eigenarten hätten sich außen vor gehalten.&lt;span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://king-artus.blogspot.com/2007/08/literarische-artus-u-gralsromantik.html"&gt;&lt;em&gt;(weiterlesen: Literarische Artus- und Gralsromantik)&lt;/em&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3104131697515736950-8074079705988332499?l=king-artus.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://king-artus.blogspot.com/feeds/8074079705988332499/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3104131697515736950&amp;postID=8074079705988332499&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3104131697515736950/posts/default/8074079705988332499'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3104131697515736950/posts/default/8074079705988332499'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://king-artus.blogspot.com/2007/08/das-schwert-ex-saxo.html' title='Das Schwert ex saxo'/><author><name>Fern</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='29' src='http://4.bp.blogspot.com/-x8tvWnwguXA/TeEwfYkrx5I/AAAAAAAAB-4/93oW1vAwf00/s220/Fern.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3104131697515736950.post-492799922052557289</id><published>2007-08-20T10:46:00.001+02:00</published><updated>2009-03-30T23:33:02.416+02:00</updated><title type='text'>Der richtige Artus</title><content type='html'>&lt;div alaign="justify"&gt;Britannien wurde gemeinsam vom Rat der Stämme und dem Comes Britanniarum (Gouverneur Britanniens) regiert, dessen Name ebenfalls überliefert ist: Ambrosius Aurelianus, ein latinisierter Brite hohen Ranges. Aus ihm, Enniaun Girt und Emrys Gwledig und – wie wir noch sehen werden - einer weiteren historisch verbürgten Figur, entstand höchstwahrscheinlich später die Sage von dem legendären Artus Pendragon, dem Wunsch-Hochkönig von Britannien. Den Titel Artus „Pendragon„ wird der mögliche Artus jedoch nie getragen haben, denn er beschränkte sich auf seinen mythologischen Vater Uther und ist auf eine ebenso mythische Himmelserscheinung zurückzuführen, die Uther von Merlin gedeutet wurde.&lt;br /&gt;Nachdem durch Vergleiche auch die Theorie, Artus sei eine verschollene keltische Gottheit gewesen (die sich in eine menschliche Person - hier wird die Wandlung des Seegottes Lir in König Lear zitiert - oder eine fiktive Gestalt wie Beowulf verwandelt hat) aus der Welt geschaffen wurde, schien das Thema zwangsläufig beigelegt. Eine reale Chance den tatsächlichen Artus aus Britanniens Mythologie und Geschichte auszugraben war nicht mehr in Sicht , nicht in Nordbritannien jedenfalls, wohl aber in Wales oder im Westen.&lt;br /&gt;In Wales erinnert man sich an die Zeit nach dem Abgang der Römer, als die Briten unabhängig wurden. Es folgten die Kämpfe gegen die „Barbaren„, die u.a. aus Jütland eindrangen und die zeitweilig auch erfolgreich abgewehrt werden konnten. Bis der legendäre Artus, Kämpfer gegen die Angeln und Sachsen und Begründer des Ritterordens der Tafelrunde ab dem 12. Jh. durch Autoren wie , Monmouth, Wace, de Troyes, Boron, Eschenbach und Tennyson zum Publikumsliebling avancierte, waren die Waliser fast die einzigen gewesen, die schriftliche Zeugnisse über einen Artus besaßen. Dieser Artus wird von ihnen als „Anführer„ bezeichnet. In den frühesten Erwähnungen und walisischen Texten wird ihm nie der Titel „König„ gegeben. Erst hochmittelalterliche walisische Texte bezeichneten ihn als Amerauder „Imperator„. Man kannte aber offenbar keinen Arthur oder Artus, der auch nur ansatzweise als Heldenfigur dem Mythos – so wie er schon gewachsen war – entsprechen würde. Während die Waliser ihre sehr spezifische Meinung über den „Anführer„ hatten, wurde er von den Briten als Held verehrt.&lt;br /&gt;Geoffrey Ashe und Fleuriot, offenbar nach Sichtung u.a. des walisischen Materials, setzen Artus mit einem gewissen Riothamus gleich, „König der Brettonen„, der während der Herrschaft des römischen Kaisers Anthemius aktiv war. Ein historischer Schlachtzug Mitte des 5 Jh. in Gallien wird zum „arthurischen Knoten„, der sich bei G. Ashe nach einer näherer Begutachtung aufzulösen scheint. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;G. Ashe: „Zum richtigen Moment kann man einen kurzen, aber verläßlichen Blick auf einen Mann erhaschen, der als König der Briten beschrieben wird und der eine Rolle in den letzten, von Tumulten geprägten Zuckungen des westlichen Kaiserreiches spielte. (...) daß er 468 ein Heer nach Gallien führte und bis ins Zentrum des Landes vordrang.(...) von dem Visigothenkönig Euric geschlagen, zog er sich ...zurück.(...) „ &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieser Schlachtenführer wird an zwei Stellen Riothamus bezeichnet, kein Name, aber ein latinisierter Terminus, der den britischen Titel oder Ehrentitel aufgreift, der wahrscheinlich einen Hochkönig wie Vortigern bezeichnet, wobei Vorftigern ebenfalls eher eine Bezeichnung, denn einen Eigennamen darstellt.&lt;br /&gt;Nach Geoffrey Ashes Ausführungen und Hinweisen, „ließe sich argumentieren, Arthurs Original oder zumindest Teil-Original„ ausfindig gemacht zu haben„.&lt;br /&gt;Es geht die Rede von dem selbsternannten britischen König Maximus(Macsen). Im Zusammenhang mit Maximus und Conan, so Ashe, würde offenbar von demselben Briten geredet, und dort hieße jener Riothamus Arthur.&lt;br /&gt;Laut G. Ashe gehört Artus in die 60er Jahre des 5. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;Gegenargumente meinen, daß Riothamus unglücklicherweise eine Schattenfigur sei, von der wenig bekannt ist. Gelehrte sind nicht sicher, ob die Brettonen, die er anführte, Briten oder Bretonen waren. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;G. Ashe: „Es liegt auf der Hand, daß er nicht alle Daten abdecken kann (...) aber Artus-Riothamus als Ausgangspunkt für eine Legende bleibt glaubwürdig.„&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ob er als Ausgangspunkt der Legende maßgeblich war, bleibt offen. Beigetragen zur Legende hat aber zweifellos ein römischer General namens Lucius Artorius Castus, der als Präfekt des "legio VI victrix"  die in römischem Sold stehenden Sarmaten (offenbar 5500 an der Zahl) u.a in Cambogglana (Camlan)  befehligte. Seine Person wurde authentifiziert durch den Fund eines Grabsteins, der seinen Namenszug trägt und in die Zeit um 200 datiert wurde. Seine Person und die Berichte über seine untergebene Truppe, die Sarmaten lassen Vermutungen zu, die ein neues Licht auf die Artuslegende werfen.  (siehe:Schwert ex Saxo)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Sarmaten unter Artorius verwendeten ein windsackähnliches Feldbanner, das einem Drachenkopf trug und beim Windeinschlag während dem Reiten ein "brüllendes Geräusch" verursachte, was wohl zusätzlich zu ihrer nonkonformen Kampfart und ihrer für die Briten ungewohnten Lamellenpanzerrüstung, nebst den überlangen Lanzen ein möglicherweise verheerenden Eindruck hinterließ.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach ihrem Abzug war die Region in der sie gewirkt hatten sozusagen militärisch leergefegt. Erhalten blieb das Drachensymbol, vielleicht in Wales aber sicherlich als Hausbanner des Artus und seiner Tafelrunde, nicht zu vergessen der Ort oder die Garnison Camboglanna (Camlan &gt; Camelot?? ), die als Endpunkt der langen Reise des Artus in die Legende einging.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zieht man in Betracht , daß um die Artusfigur ein vorworrenes Netz von ausgeschmückten Überlieferungen, Sagenbruchstücken und literarischen Entfremdungen gesponnen wurde und bringt man die wenigen möglichen historischen „Wahrheiten„ in Bezug, dann kann man auch davon ausgehen, daß die „Anreihung„ von Heldentaten nicht von einer Person geleistet wurden, sondern teils erfunden sind, teils von anderen, sogar irischen und germanischen Heldenfiguren „übernommen„ wurden und insgesamt einen Lebenszeitraum abdecken, der so dicht gefüllt ist, daß dem Helden selbst nicht einmal genug Zeit bleibt um menschliche Aspekte anzunehmen und neben den Kämpfen ein Privatleben zu führen.&lt;span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://king-artus.blogspot.com/2007/08/das-schwert-ex-saxo.html"&gt;&lt;em&gt;(weiterlesen: Das Schwert ex saxo)&lt;/em&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3104131697515736950-492799922052557289?l=king-artus.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://king-artus.blogspot.com/feeds/492799922052557289/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3104131697515736950&amp;postID=492799922052557289&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3104131697515736950/posts/default/492799922052557289'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3104131697515736950/posts/default/492799922052557289'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://king-artus.blogspot.com/2007/08/der-richtige-artus.html' title='Der richtige Artus'/><author><name>Fern</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='29' src='http://4.bp.blogspot.com/-x8tvWnwguXA/TeEwfYkrx5I/AAAAAAAAB-4/93oW1vAwf00/s220/Fern.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3104131697515736950.post-5222368501029370293</id><published>2007-08-20T10:39:00.001+02:00</published><updated>2009-03-30T23:32:32.907+02:00</updated><title type='text'>Krieger oder König ?</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Es gibt mehrere Ansätze, mit denen die Figur des Artus oder zumindest einzelne Aspekte seiner Geschichte in die reale Geschichte eingebunden werden können. Einige Historiker gehen davon aus, daß es den Namen „Artus„ als Eigenname gar nicht gab, sondern daß es sich dabei um eine Kombination aus lateinischen und keltischen Ehrennamen handelte. &lt;br /&gt;Bei keltischen Stammesführern oder Kriegern war es offenbar üblich, sich einen oder mehrere Beinamen zuzulegen, die sich auf spezielle Eigenarten oder Fähigkeiten der damit bezeichneten Person bezogen. Diese Tradition gab es auch noch im Mittelalter, sogar bis ins späte Barock und zwar in ganz Europa. &lt;br /&gt;(°)Bei dem Namen Art-us oder Arth-ur geht man davon aus, daß er sich aus dem keltischen Art(h) &gt; Bär und dem lateinischen Ursus, das ebenfalls Bär bedeutet, zusammensetzt. Demnach lautete der Name ursprünglich also Artursus und soll irgendwann im Sprachgebrauch auf Artus verkürzt worden sein. Diese Doppelbenennung schien während der römischen Okkupation offenbar notwendig, um sowohl die Anhänger der alten keltischen Traditionen als auch die latinisierten Briten zufrieden zu stellen.&lt;br /&gt;Diese Interpretation würde ergo auf die These hindeuten, daß Artus entweder einer der letzten römischen Statthalter, ein hoher römischer Offizier, oder aber eine bedeutende britische oder keltische Führerfigur seiner Zeit war, da er sich auf die römische Tradition berufen konnte und auch mußte. &lt;br /&gt;Der Bär galt den Inselkelten als „Königstier„, vergleichbar etwa dem Löwen als „König der Tiere„ in der Fabel. Einen Titel „König„ im Sinne eines Staatsoberhauptes kannte man noch nicht. Jeder Stammeshäuptling war zugleich König und sein eigener Herr. Lediglich zu Kriegszeiten oder bei einem Schlachtengang, wenn es galt, mehrere Stammesverbände unter ein gemeinsames Kommando zu stellen, wurde einer zum Kriegsherrn ausgerufen, der dann oft einen mythologischen Titel zugesprochen bekam – nicht selten auch posthum, weil es den Sagenerzählern gefiel und den Literaten zum Aufpolieren ihres Stoffes genügte. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun gibt es jedoch tatsächlich schriftliche Hinweise auf einen britischen Feldherrn im 5. Jahrhundert, den man als „den Bären„ bezeichnete. Sein tatsächlicher Name lautete Enniaun Girt (einige behaupten, es sei in WIrklichkeit sein Sohn Owain Ddantgwyn gewesen) und er stammte aus Nordbritannien. Von Enniaun Girt heißt es, daß es ihm gelang, an die 900 britische Krieger zusammenzurufen um den Sachsenfürst Hengist und seine Krieger zu besiegen, wobei jedoch die Zahl 900 (und mehr) schon auf einen gewissen sagenhafen Einfluß oder auf bardischen Eifer schließen läßt. Den wenigen Chroniken, die aus dieser Zeit erhalten geblieben sind, ist zudem zu entnehmen, daß dieser Enniaun Girt niemals König war. War dies vielleicht jener „der nicht Artus hieß„, den der Barde (Druide) Aneirin Ende des 6.Jh. in seinem Gedicht Gododdin erwähnt, oder handelte es sich um den legendären Emrys Gwledig, dessen „Name„ auch nicht mehr hergibt, als daß es sich dabei um einen Titel und nicht um einen Eigennamen handelt, wie aus der christianisierten Sage um den Merlin hervorgeht ?&lt;br /&gt;Berücksichtigt man Aneirins Schlachtenschilderung und die Möglichkeit, daß den Sohn des Enniaun Girt diese Schlacht geen die sächsischen Invasoren auf britischer Seite anführte oder daran beteiligt war und in Cammlan zu Tode kam, so tut sich eine weitere von vielen Möglichkeiten der Spekulation auf. Präzise Daten gibt es keine, lediglich einen Spielraum und Spekulationen, in die sich später alles mögliche hineinpacken ließ, wie uns die populäre Überlieferung des Artus zur Genüge beweist.&lt;span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://king-artus.blogspot.com/2007/08/der-richtige-artus.html"&gt;(weiterlesen: Der richtige Artus)&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3104131697515736950-5222368501029370293?l=king-artus.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://king-artus.blogspot.com/feeds/5222368501029370293/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3104131697515736950&amp;postID=5222368501029370293&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3104131697515736950/posts/default/5222368501029370293'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3104131697515736950/posts/default/5222368501029370293'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://king-artus.blogspot.com/2007/08/br-und-dem-lateinischen-ursus-das.html' title='Krieger oder König ?'/><author><name>Fern</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='29' src='http://4.bp.blogspot.com/-x8tvWnwguXA/TeEwfYkrx5I/AAAAAAAAB-4/93oW1vAwf00/s220/Fern.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3104131697515736950.post-5883819073009751334</id><published>2007-08-20T10:18:00.001+02:00</published><updated>2009-03-30T23:32:02.555+02:00</updated><title type='text'>Artus</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Artus taucht als Mythos zum ersten Mal in der walisischen Literatur auf. Im frühesten überdauerten walisischen Gedicht, dem Gododdin, schreibt der Dichterdruide Aneirin (etwa 575) über einen seiner Heldenfiguren, daß sie „schwarze Raben über Wälle führte, obwohl sie nicht Artus war„.&lt;br /&gt;Dieses Gedicht aber, wie es im Moment existiert, besteht aus vielen Interpolationen und es ist nicht möglich zu entscheiden, ob diese Passage nicht möglicherweise ein Einschub aus einer späteren Periode ist.&lt;br /&gt;Die erste Referenz auf einen "König Artus(Arthur)" ist u.U. schon zu Beginn der römischen Invasion zu suchen (Mitte des 1.Jh.n.u.Z.), als ein gewisser Arviragus sich gegen den römischen Invasor Claudius auflehnte, später aber in Friedensverhanlungen einwilligte. Wie weiter unten(°) noch erwähnt, scheint es sich bei der Namensbezeichnung des "Königs" Arviragus (obwohl die Briten zu diesem Zeitpunkt keinen König im Sinne eines Herrschers hatten) um eine Zusammensetzung zu handeln, die evtl. aus "Bär" &gt;art(hes) und aus "Mann" &gt;gwyr entstand und phonetisch oder durch Übersetzungsfehler zu Ar-vir-agus (Bär-Mann oder Bärenmann) wurde, wobei der Schlußteil ohne weiteres als lateinisches Anhängsel identifiziert werden kann.&lt;br /&gt;Diesem Arviragus wird als Artusinterpretation ein streitbarer Beweis nachgereicht. Nachdem er mit seinem Kontrahenten Claudius Frieden geschlossen hatte, soll er dessen Tochter namens Genvissa geheiratet haben. Angesichts der zahlreichen Namensverstümmelungen - sei es durch Latinisierung oder freie Interpretation - ist ein Namensvergleich mit Artus´Guinevere nicht direkt von der Hand zu weisen, aber ebensowenig zu beweisen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Namensgleichheit mit einem Befehlshaber der um 200 nuZ im Norden Britanniens gegen u.a. die Pikten kämpfenden Sarmaten - Lucius Artorius Castus (trug den römischen Titel dux bellorum (&gt; Kriegsführer) - birgt nicht nur vom Namen, vommilitärischen Rang und vom Titel her verführerische Aspekte, sondern auch durch die Eigenarten und Bräuche der Sarmaten und ihrer Religion und Legenden, die sie nach Britannien importierten. Daß eine der Garnisonen der Sarmaten in Camlan lag, brachte die Diskussion um die Artussage noch zusätzlich wieder in Wallung.(siehe: der richte Artur)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine andere frühe Referenz zu Artus ist die Historia Brittonum („Geschichte der Briten„), die dem walisischen Mönch Nennius zugeschrieben wird, über den gesagt wurde, daß er die frühe walisische Geschichte um das Jahr 830 erfaßt, geordnet und niedergeschrieben hat. In seiner Arbeit wird Artus als ‚Anführer von Schlachten‘ bezeichnet, nicht als König.&lt;br /&gt;Besonders seit der Historia Regum Britanniae („Geschichte der Könige Britanniens„) des Geoffrey of Monmouth (um 1135) wird Artus zum Stoff zahlreicher Epen.&lt;br /&gt;Er erscheint auch in der walisischen Fabel Culhwch und Olwen, einer Erzählung, die mit dem Mabinogion assoziiert wird. Später erwähnen Teile der Trioedd Ynys Prydein (walisische Triaden) König Artus. Manchmal wird er auch als Führer der Wilden Jagd bezeichnet, nicht nur auf den britischen Inseln, auch in der Bretagne, Frankreich und Deutschland.&lt;span style="font-size:+0;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://king-artus.blogspot.com/2007/08/br-und-dem-lateinischen-ursus-das.html"&gt;(weiterlesen: Krieger oder König ?)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:+0;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3104131697515736950-5883819073009751334?l=king-artus.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://king-artus.blogspot.com/feeds/5883819073009751334/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3104131697515736950&amp;postID=5883819073009751334&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3104131697515736950/posts/default/5883819073009751334'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3104131697515736950/posts/default/5883819073009751334'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://king-artus.blogspot.com/2007/08/knig-arthur-gilt-als-der-mythische-knig.html' title='Artus'/><author><name>Fern</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='29' src='http://4.bp.blogspot.com/-x8tvWnwguXA/TeEwfYkrx5I/AAAAAAAAB-4/93oW1vAwf00/s220/Fern.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry></feed>
